7. August

aus einem einzigen Moment des Da-Seins sollte doch das ganze Universum erkennbar sein. War so ein Gedanke von mir, als ich 21 war. Scheiße, ist das lange her, und die Welt ist immer noch ein Rätsel, oder wohlwollender formuliert: ein Mysterium.

ich hab mich auch schon gefragt, ob ich noch Beziehungserfahrung brauche, schliesslich hab ich das erlebt.

die Liebe selbst ist allgegenwärtig und erfahrbar, wenn nur das Herz offen ist.

ich hatte schon Sex. ich hatte schon Befriedigung, und vor allem das Gefühl von Sinnhaftigkeit als Mann. Das war eigentlich das tiefgreifendste daran.

Das Gefühl nicht nur emotional und intellektuell, sondern auch körperlich als Mann Sinn zu haben, zu erleben.

ich glaube, das ist es, dem ich hinterher jage, dieses umfassende Sinn-Ding.

Aber macht das Sinn, sich das zu wünschen?

ich bin nicht satt geworden von diesem Gefühl, aber ist das überhaupt möglich?

und sinnvoll?

ist Fülle möglich in meinem Leben?

ist sie sinnvoll?

oder besteht, nun ja, vielleicht nicht der Sinn, aber die Aufgabe meines Lebens in Kompensationen von Mangel?

Transformation statt Erfüllung?

oder ist es gerade die Erfüllung die transformiert?

es donnert, es blitzt, es regnet und wieder zieht der Moment vorbei.

mein Lebensthema macht wieder einen auf Seife im Badewasser, und ich führe hier öffentlich Tagebuch darüber, statt meine Zeit ganz anderen Dingen zu widmen, die sich allesamt als wichtiger erachten, denn das, was mich wirklich auf Trab hält.

ein Glück, dass das keiner liest!

Identifikationen

zersprungen mein Herz

in tausend Scherben

singend, tanzend, schwebend, schwingend

aus dem Grund der mein Weg ist

ich bin der Nebel in der Bergen

ich bin der Sturm im Tal

ich bin der Wind der in den Bäumen spricht

ich bin die Regentropfen die Dein Gesicht benetzen

geboren aus Licht 

bin ich wie Du

ein Funken bewusster Liebe

auf der Reise 

in die Unendlichkeit

9. Juni 2018

ich knie vor Dir, meinen Kopf zwischen Deinen Beinen. zwei Straßen zum Glück, über die meine Hände streichen, warm und weich. Meine Finger sind rastlos, trennen sich, vereinen sich, Stück für Stück, Zentimeter um Zentimeter rücken sie vor, ziehen sich in Bögen zurück und nähern sich wieder an, weiter, immer weiter. Es erfordert Mut, Deinen mehr als meinen. ich fühle Dein Herz schlagen und ein leises Zittern, als meine Fingerspitzen von oben her über Deine Vulva wandern, um gleich als ganze Finger über Deine Schamlippen zu streicheln. ich sehe, wie sie anschwellen und die Blüte sich zu öffnen beginnt. 

Dabei sind meine Finger nur die Vorhut und ich will sie für einen Moment auf den Innenseiten Deiner Oberschenkel belassen um Dir näher zu kommen, meine Lippen zu Deinen. Hitze schlägt mir aus Deiner Mitte entgegen und Dein Duft. ich will Dich schmecken, Liebste, also stosse ich meine Zunge direkt in Deine Vagina. Nicht weit, nicht tief. Nur ganz kurz zu Deinen inneren Labien. Mit breiter Zunge lecke ich nass und langsam über Deine Spalte, von unten bis oben, einmal nur. Dann fahre ich fort mit Deinen Schamlippen, erst links, dann rechts, dann rechts und links. ein leises Stöhnen, dann verwehen Reihenfolgen, verliert sich die Zeit, nur Jetzt, nur Du, und ich und Deine Muschi, die sich immer weiter öffnet. mit meinen Lippen versuche ich zu helfen, sauge Deine Labien sanft ein und ziehe sie zur Seite, um Deinen Eingang freizulegen, aber es wird glitschig.

Schließlich nehme ich doch die Finger zu Hilfe, und halte Dich gespreizt. Mein Schwanz ist steif, aber als meine Zunge endlich tief in Dich eintauchen kann, in Deine Nässe, da wird er hart und beginnt zu zucken. ich schmecke Dich und das macht mich unglaublich geil auf Dich. ich will in Dir sein. Schade, dass wir nicht alles gleichzeitig tun können. aber meine Finger können in Dir sein. können dehnen, tasten, suchen. 

Von tiefen Quellen zu verborgenen Gipfeln…

während meine Finger Dich von innen erforschen, wandert meine Zunge weiter. Gefällt es Dir, wenn ich sie seitlich Deiner Klitoris sanft in Dich hinein drücke? wenn ich sie umkreise? mit der Unterseite meiner Zunge streichle?

meine Finger werden immer nasser… ich muss das weg lecken, Liebste, direkt aus Dir, und schau: auch von meinen Fingern. 

ich will Dich in mir haben!

und mit einem Finger noch weiter öffnen. Deine Muschi hält dagegen und presst meine Finger zusammen. und während mein Herz aufgeht und mein Penis ab- und anschwillt, fahre ich fort mit meiner Zunge und nehme Fahrt auf, immer direkter. versuche mehr zu schmecken von Deiner Klit, mehr zu spüren. Du stöhnst auf und Dein Stöhnen wandert über und unter meine Haut, bis in die Zehenspitzen. Dein Brustkorb hebt und senkt sich, immer schneller. und ebenso Dein Becken, was es mir schwer macht, dranzubleiben. Also nehme ich die Perle zwischen meine Lippen und sauge bis Dein ganzer Körper bebt. Immer wieder flutscht sie aus meinen Lippen. Für meine Finger wird es eng, aber ich halte dagegen während Deine Lust aus Dir heraus zu fliessen beginnt. 

ich sauge Deinen Kitzler noch ein wenig mehr in meinen Mund und schlage ihn mit meiner Zunge, bis die Sterne zittern. Du stöhnst, Du schreist, Du kommst. Es überrollt Dich und Deine Muschi hält meine Finger gefangen, während Dein ganzer Körper sich mir entgegen aufbäumt bevor Du erschöpft zurück in die Kissen sinkst. Behutsam ziehe ich meine Finger aus Dir zurück und lecke sie ab. 

und ich schau Dich an, wie Du neben mir liegst, schwer atmend. Feine Schweißtröpfchen überall auf Deiner Haut, und ich will gar nichts sagen. ich will Dich einfach nur lieben

Liebe Antragstellerin

ich verkaufe mich nicht mehr, und schon gar nicht, um es Dir einfacher zu machen.

das habe ich jahrelang gemacht, für Dich, für uns, und was hat es gebracht? wohin hat es mich gebracht?

mein Traum von Partnerschaft und Familie liegt in Scherben. 

Du magst das in Euro taxieren – für mich geht es um Leben. oder nicht leben.

uns trennt Sein und Haben, Liebling.

19.08.06 – 0124

Orgasmen nur noch in Vollmondnächten?

Ja, vielleicht…

ein Augenblick Zufriedenheit mit dem, was ist, Versöhnung mit der Situation, nicht ohnmächtig, sondern kraftvoll. Ich selbst. Ich allein. mit einer Million Worten.

erinnerte Kontraste, Trennschärfe.

ich bin dieser Tage und Jahre nicht zufrieden, und genau das fehlt mir.

Unterschwellig strahle ich das aus.

Ich bin nicht wie die schöne B.. Das ist nicht Verzweiflung, das ist Unzufriedenheit, und diese Unzufriedenheit ist keine Frage übersteigerter Erwartungen und Anhaftungen, sondern eine Frage der Energie, auch sexueller. Gerade dieser Energie, meiner Schöpfungskraft.

Und der Schlüssel um das zu ändern lautet: schreiben.

Orgasmen nur noch an Vollmondnächten?

das ist nett aber zu wenig

Aquarell I

es ist warm und von ungezähmten Wiesen weht ein sanfter Duft von Sommerblumen durch die Nacht. Über mir nur funkelnde Sterne und das Licht des abnehmenden Mondes.

Je näher mich meine Schritte zum See führen, desto mehr weicht der Duft der Wiesen dem des Wassers.

Wo tagsüber die Familien ihre Lager aufschlagen, haben junge Menschen jetzt ein Feuer entzündet, dessen Widerschein die Ufer in dunkles Licht einhüllt. Musik, natürlich. Natürlich schlechte Musik. Gelächter, das nach Bier klingt, aber beides zum Glück nicht so laut, dass man das Grillenspiel nicht mehr hören könnte.

Alles schreit nach Sex, jeder auf seine Art.

Meine Schuhe lasse ich an der Schranke stehen um den Boden unter meinen Füßen spüren zu können. Zuerst spitze Steine, über die ich ganz langsam gehe, dann die Uferwiese, trocken, sandig, immer noch warm von der Hitze des Tages. Weit entfernt von Feuer und Menschen stelle ich unweit des Wasser meine Sachen ab und löse das Handtuch um meine Hüften

Nackt umarmt mich die Nacht.

An der Stelle an der ich ins Wasser gehe ist der Grund an vielen Stellen schlammig und ich mag das. Schlick zwischen meinen Zehen. Auch das Wasser ist sehr warm. Ich muss pinkeln, seit einer Weile schon, aber das hebe ich mir auf für später. Mein Schwanz schwillt an und ich streiche von meiner Brust über den Bauch, geniesse meine Lust und wichse mich noch ein wenig härter. 

ich könnte gesehen werden, aber das macht auch einen Teil des Reizes aus. Trotzdem gehe ich weiter ins Wasser und schwimme, schwimme soweit, bis meine Füße kaltes Wasser in der Tiefe erspüren. Mein Schwanz ist längst auf sein Minimum zusammen geschrumpft und immer stärker wird der Druck auf meine Blase. ich wende mich in eine Rückenlage, leicht überstreckt, leicht zu halten, presse einmal und lass dann los. Warmes Wasser fliesst über meinen Bauch und es gelingt mir, ein wenig von dem Druck loszuwerden. warmer Urin, der sich sofort verteilt, leider.

Bevor mir wirklich kühl wird schwimme ich wieder zurück, in langen Zügen. Da ich mein Handtuch, falls überhaupt, erst später brauche, lege ich mich ins Gras und rauche eine Zigarette während mein Körper trocknet.

Die Musik ist verstummt, zum Glück. Dafür passiert der eine und andere den Weg hinter mir. Meist Männer, manche nackt, wie ich, aber auch zwei Pärchen.

ich habe damit gerechnet, darauf gehofft, darauf gewartet und beginne meinen Körper zu liebkosen, knete meine Brust und meinen Schwanz, der schnell wieder an Größe gewinnt. 

Meine Augen halte ich geschlossen. Ich will nicht sehen wer mich sieht, ich will mich spüren. Aber ich höre Schritte auf dem Kies pausieren und das macht mich an. Außerdem spüre ich den Druck auf meiner Blase, vor allem auch, weil ich mit meiner freien Hand Druck darauf ausübe.

Ich kann mit steifen Schwanz nicht durchgehend pissen, aber spritzweise und das mache ich jetzt. ich mag auch das. ich finde das hat etwas von Orgasmus.

in hohen Bögen verspritze ich meinen Urin, der teils im Gras landet, teils auf meinen Beinen und meiner Brust, meinem Bauch.

Meine Hände sind nass von meiner Pisse, die an meinen Eiern vorbei den Weg zu meinen Arschloch gefunden hat.

mit der rechten weiter wichsend hebe ich meinen Hintern, um mit den Fingern der linken etwas in mich zu gehen, und öffne dabei auch wieder meine Augen. Zwei nackte Männer beobachten mich. nur wenige Schritte entfernt wichsen sie ihre Schwänze. Der jüngere von beiden nimmt meinen Blick auf und kommt näher. er ist ziemlich durchtrainiert, rasiert bis auf den Schädel und hat einen ordentlichen Schwanz, lang und kräftig.

‚Piss auf meine Füsse.‘, fordere ich ihn auf, ‚Dann wichse ich Dir einen.‘

Er haucht ein stöhnendes ‚Okay‘ hinaus und bringt sich zielend in Position, doch bevor er loslegt hebe ich mein linkes Bein und versuche mit meinen Zehen seinen Schwanz zu fassen. Das misslingt natürlich, aber es gefällt ihm, er stöhnt auf ‚Oh ja, ist das geil.‘

‚Komm – piss auf meinen Fuss.‘, fordere ich ihn erneut auf, und er hält meinen Fuss fest, reibt seinen Schwanz daran und pisst. Es ist nicht viel, aber ich spüre seine heiße Pisse zwischen meinen Zehen. Ein wenig spritzt auf mich, aber gerade genug läuft über meine Wade und Kniekehle, meinen Oberschenkel entlang zum meinem Arsch und meinen Eiern.

Ich will kommen, aber stattdessen presse ich einen längeren Strahl aus meinem Schwanz, der mein Gesicht trifft. Gierig öffne ich meinem Mund, um mein eigenes Salz zu schmecken. warme Lust, die zu beiden Seiten meinen Hals entlang rinnt und von meinem Nacken auf die Erde tropft.

Der andere Typ kommt näher und zielt mit seinem Schwanz auf mein Gesicht. No way!

‚Nein!‘, sage ich, ‚Geh weg!‘, und zum Glück entfernt er sich tatsächlich, so dass ich mich wieder meiner Lust und der des Jüngeren widmen kann. ich klopfe auf den Boden zu meiner Linken, ‚Komm. Setz Dich.‘

ich lächle ihn an, und er kniet sich neben mich. mit meiner nassen Linken berühre ich seinen Prachtschwanz, erst zärtlich dann fester, fordernder. ich wichse ihn und mich, sein Schwanz ist unglaublich hart, und jedes Mal wenn ich kurz vorm Kommen bin, halte ich inne und presse einen Strahl Pisse aus mir heraus, der auf mich herab regnet.

Doch plötzlich spüre ich seine Hand auf meiner. Ich denke ‚Nein‘ und sage ‚Hände hinter den Rücken‘.

Er gehorcht und dafür wichse ihn schneller. 

Vielleicht befingert er sein Arschloch?

ich würde ihm gerne meine ganze Hand in den Arsch schieben und seine Prostata melken, bis alles aus ihm herausfliesst.

Und ich wünschte jemand würde das mir mir machen, habe aber andererseits auch keine Lust irgendwann Windeln tragen zu müssen, weil mein Arsch nicht mehr schliesst.

in der Zwischenzeit hat sich ein noch ein Pärchen eingefunden, das sich an unserem Treiben erfreut. Zuerst habe ich sie gar nicht gesehen. Als ich sie bemerke, knetet er bereits ihre Brüste durch das Top, das sie trägt, während sie langsam die Erektion massiert, die seine Shorts ausbeult. Sie sind jung, die Beiden, Mitte 20 vielleicht. Und ich will sie haben.

Vorher aber will ich das Sperma meines Sportlers auf meinem Bauch. Ich sehe ihn an, er hat die Augen geschlossen. ich fahre mein Tempo ein wenig herunter, gebe mehr Druck auf sein Frenulum, und kann spüren, wie er versucht seinen Orgasmus zurückzuhalten. Sein Stöhnen aber zeigt mir, dass er das nicht mehr lange aushält.

Unablässig bearbeite ich dabei meinen eigenen Schwanz und presse noch einmal einen langen Strahl aus mir heraus, der fast vollständig in meinem Gesicht und meinen Haaren landet. Fast kommt es mir dabei auch. ich kann das gerade noch verhindern, aber ein unangenehmes Ziehen in meinem Unterleib lässt mich etwas abkühlen. Dafür wichse ich den anderen etwas schneller bis sein Schwanz noch einmal größer zu werden scheint, und ich höre nicht auf, bis er sich schliesslich laut stöhnend über mich ergießt. 

Weißer Samen, der in starken Schüben aus seinem zuckenden Schwanz spritzt und fliesst. Das meiste davon auf meinem Bauch, ein Teil davon in meiner Hand, was die Sache noch flutschiger macht. Ich lasse nicht nach, vielleicht kommt er ja gleich nochmal?

Leider tut er das nicht. mit einem finalen Stöhnen lässt er sich zurück sinken und sein schöner Schwanz entgleitet meinen Fingern.

ich lege den Kopf in den Nacken, um nach dem Pärchen zu sehen. Sie steht inzwischen untenrum frei, ihr Top über die Brüste gezogen, die er von hinten mit der einen Hand massiert, während er mit der anderen über ihre Vulva reibt.

‚Kommt her!‘, fordere ich sie mit leiser Stimme auf und strecke ihnen beide Arme entgegen.

Sie kommen zögerlich, während ich Urin und Sperma auf mir verreibe.

Ich blicke ihr in die Augen und sehe wie ihre Geilheit gegen die Angst vor dem Unbekannten antritt.

‚Komm! Piss mir auf den Bauch. Und dann leck ich Dich in den Siebten Himmel!‘, verspreche ich vollmundig, und unschlüssig blickt sie ihren Freund an. Der nickt kaum merklich. In seinen Augen funkelt es, und für einen Moment bekomme ich es mit der Angst zu tun, aber meine eigene Geilheit gewinnt schnell wieder die Oberhand.

‚Aber ohne Anfassen!‘, das bedingt sie sich aus. 

‚Und ich kümmer mich um Deinen Schwanz!‘, ergänzt er, und ich denke ‚Ja‘ und ‚Nein‘ und ‚Ja‘ und entschliesse ‚Ja‘.

Meine Hände lege ich seitlich ab und beherrsche mich nicht nach den schönen Beinen der jungen Frau zu greifen, die sich breitbeinig über mich stellt, leider so, dass ich nicht ihr Gesicht und ihre Titten sehen kann, sondern nur ihren Arsch, den sie langsam über mir herab senkt.

Zuerst tropft es nur, doch dann lässt sie es laufen. Ein Kitzeln auf meiner Haut, Wärme, Rinnsale die an mir herab fliessen, ich will kommen, und mein Körper bäumt sich auf, als ich seine Hände spüre, die mein Becken sanft und bestimmt wieder auf den Boden drücken. Dann ihre Pisse auf meinem Schwanz, dann seine Hände. ‚Auf sein Gesicht‘, dirigiert der Freund, ‚Setz Dich auf sein Gesicht.‘ Sie macht einen Schritt zurück und senkt ihr Paradies meinen Lippen entgegen. Ich atme den Duft ihrer Weiblichkeit und beginne ihr Salz zu kosten, erst langsam, dann verlangend, während seine Hände meinen nassen Schwanz reiben.

Um nicht das Gleichgewicht zu verlieren stützt sie sich mit den Händen auf meiner Brust ab, und das elektrisiert mich. Ich will nicht kommen. Ich will diese Muschi auslecken. So tief wie mir das möglich ist atme ich in den Bauch und so tief wie mir das möglich ist stecke ich meine Zunge in sie hinein. Ich will ihren Schleim und bekomme reichlich davon.

Ihr Freund unterdessen wichst meinen Schwanz immer schneller, aber so einfach lasse ich mich nicht in meinen Orgasmus schubsen.

Stattdessen wende ich den Fokus meiner Aufmerksamkeit auf ihre Klitoris. Fest sauge ich sie zwischen meine Lippen, das heißt: ich versuche es. Sie beginnt nämlich ihr Becken vor und zurück zu schieben und verteilt ihre schleimige Lust in meinem Gesicht. Es dauert eine Weile, bis wir uns so eingespielt haben, dass ich mit meiner Zunge an ihr dran bleiben kann. Eine Weile, die ihr Freund nutzt, um seine Technik zu ändern. Ich sehe nichts, aber ich spüre eine weiche Wärme, die mich umfängt, bevor ich seine Zunge spüre. Mein Gott, denke ich, er bläst mir einen. Das kann ich nicht lange aushalten, wenn jemand es gut macht, und er macht das gut. Ich beeile mich mit meiner Zunge, so gut es geht. Ich will nicht vorher kommen, ich will dieses Rennen gewinnen. Glücklicherweise hält das Mädel jetzt still, so dass ich sie mit meinem Tempo schieben kann, immer weiter, während ihr Freund mit Händen und Lippen mich schiebt. Sie beginnt leise zu stöhnen und flacher zu atmen, und ich stöhne an meiner Zunge vorbei in ihre nasse Möse, da beginnt sie zu krampfen, endlich! Und wieder bewegt sie ihr Becken. Laut stöhnt sie ihre Erlösung in die Nacht hinaus.

Im selben Moment drückt ihr Freund einen Finger in meinen Arsch und schubst mich über die Kante. Was an Sperma in mir ist, pumpe ich schubweise in seinen saugenden Mund, und was an Lust in mir war stöhne ich in den unbekannten Schoß, der auf meinem Gesicht zur Ruhe kommt. 

Stille, Frieden, Erschöpfung. Dunkelheit.

Ich bekomme nicht mit, was anschliessend passiert.

Vollgepisst und mit fremdem, vielleicht auch eigenem Sperma bedeckt liege ich am Ufer eines Sees und spüre nichts mehr. Mich nicht, die Welt nicht.

Streicht ein warmer Wind über meine Haut?

Es dauert lange, bis ich die Kraft finde meine Augen zu öffnen. Da ist niemand. Nur diese verdammten Sterne und dieser verdammte Mond.

19.07.31 – 2249

heute gelesen:

Sylvia Plath konnte vier mal täglich ihre Stimmung ändern. 

beeindruckend. 

anstrengend.

mich überfordern schon drei Mal.

mitunter hilft bei starken Seegang nur der Blick auf die Sterne. der Horizont selbst ändert sich allenthalben mit jeder Welle und unsere Unsterblichkeit ist die einzige Hoffnung im Angesicht einer Unendlichkeit, die einen jederzeit angrinsen kann wie das Entsetzen selbst.

daher das erste Gebot des Alexandrismus:

immer locker bleiben

es gibt auch ein Mantra dafür, nur leider nicht in Sanskrit.

es lautet: ‚ich muss gar nichts‘

nichts tun, nichts darstellen, nichts sein.

Freiheit hat auch etwas damit zu tun, sich dessen bewusst zu sein und gegebenenfalls danach zu handeln.

Voyage

die großen Yoga-Meister raten, Siddhis, also Fähigkeiten, die gemeinhin als übernatürlich bezeichnet werden, nicht anzustreben, nur spärlich zum Einsatz bringen, und keinesfalls aus Eigennutz.

mein Zen-Meister erklärte mir vergangene Woche, Siddhis solle man hinter sich lassen. Sie stellten nur eine Zwischenstufe dar, zwischen dem Persönlichen und dem Absoluten. An ihnen anzuhaften berge die Gefahr, das Persönliche, letztlich das Ego nur noch mehr aufzublasen, und dadurch erst recht zu isolieren vom Absoluten.

Weise Männer, weise Ansichten, lautere Absichten.

Aber was wissen diese Weisen wirklich?

Ich denke, das Universum ist mehr als selbst ein Erleuchteter zu fassen, oder zu erklären vermag. Dahinter und darin steckt noch mehr, und vor allem:

die Landkarte ist nicht das Gelände.

es gibt einen persönlichen Grund, weshalb ich darüber schreibe, und es gibt einen Menschen, der diesen Grund kennt.

ich denke, es ist an der Zeit eine Reise zu machen.

ich will etwas heraus finden.

oh ja. ich. will.

was ein spannendes Spiel, das Leben 🙂

Ja Jaja

der Richter, wahrscheinlicher: die Richterin  – wird mich fragen, ob ich in die Scheidung einwillige, und ich werde mich einer Antwort nicht enthalten dürfen, und meine Gedanken werden zurückkehren zu dem Augenblick meiner Rede vor unseren Hochzeitsgästen.

ich hatte erklärt, dass wir die Liebe selbst feiern sollten.

Damals hatte ich noch die zahlreichen Schwierigkeiten vor Augen, die wir teils gemeinsam, teils jeder für sich überwunden hatten, um überhaupt diese Ebene von Paar-Sein zu erreichen.

Unsere Hochzeit stellte ich mir vor als Wegmarke.

Dass wir in uns in unserer Partnerschaft von diesem Moment an immer fremder werden würden, daran hatte ich nicht gedacht – nicht eine Sekunde lang.

Ich hatte geglaubt unsere Ehe würde uns einander noch näher bringen…

Vielleicht sollte ich vor Gericht darum bitten, die Fragen so zu formulieren, dass ich mit einem ‚Ja‘ antworten kann?

Dann wäre wenigstens ein ‚Ja‘ konstant…

Jaja 😉

der Morgen in grau

leben außerhalb des Ashrams bekommt mir gerade nicht wirklich gut. ich schlafe schlecht und fühle mich erschöpft. mich in selbst-verurteilenden Gedanken zu verfangen liegt viel zu nah, und überhaupt fehlt es mir an Energie.

gibt es ein richtiges Leben im falschen?

gegenwärtig eher nicht.

gegenwärtig allerdings sitze ich in der S-Bahn und bin auf dem Weg zu meiner Anwältin.

Die Frau, die ich vor 10 Jahren fragte, ob sie die meine werden will, begegnet mir heute als Antragstellerin.

Nun ja… im Kern tut das einfach weh, weil’s mich da trifft, wo ich eh zu empfindlich bin.

das Atmen fällt mir schwer…

andererseits, Werkzeug ‚Relativierung‘:

das hätte auch alles viel schlimmer kommen können.

Notiz am Rande: Schade, dass ich so doof bin. Wäre ich schlauer, dann könnte ich vielleicht sogar darüber lachen.

wäre ich schlauer gewesen damals, so hätte ich den Possessiv-Gedanken deutlicher hinterfragt. Meine Frau… ich bin Dein Mann…

für heute ein letztes ‚andererseits‘:

das war genau das, was ich wollte:

Verbundenheit, Zugehörigkeit. Heimat in Herz und Schoß ‚meiner‘ Frau.

Und äh… mmh… dieses Wollen ist immer noch da. Natürlich nicht hinsichtlich der ‚Antragstellerin‘. es flattert viel mehr frei herum. Verliebtheit auf der Suche nach einem ‚Du‘.

kann, sollte, muss und gibt mir tatsächlich zu denken.

die Liebe, die ich mir wünsche: wäre sie nicht bedingungsloser?

träte sie einem Scheidungsantrag nicht kraftvoller entgegen?

Ja, schon klar. Beziehung und Liebe, das ist nicht das Gleiche. diesbezüglich vgl. doof, ich, bin.

Ach Liebe, so unermesslich Du bist, so billig bin ich, hmm?

bin ich das?